Bio / Band

ZELIA FONSECA

ZELIA FONSECA

Gitarristin, Sängerin und Songwriterin aus dem Südosten Brasiliens, lebt seit 1989 in Europa, wo sie von Portugal aus über Finnland nach Deutschland kam. Durch das Duo "Rosanna & Zelia" international bekannt geworden, nahm sie 5 Cds mit Eigenkompositionen auf, tourte durch ganz Europa, Canada sowie Asien und stand auf der Bühne mit Compay Segundo, John Mclaughlin, George Benson, Joe Zawinul, Maria Joao, Katharina Franck uva. Ihr erstes, von der Presse hochgelobtes Soloalbum „Impar“ erschien 2010/2011, auf dem sie ihren einzigartigen melodisch-rhythmisch sowie poetischen Sound präsentiert.

Ohne Berührungsängste, führte die Verspieltheit ihrer magischen Klangwelten sie zu den unterschiedlichsten, erfolgreichen Projekten von Jazz, World (Expedition mit Martin Schnabel, Lilo Scrimalli, Florian Dauner uvm.) bis hin zu zu Aufnahmen mit Shantel (Considerando) oder dem irischen House/Techno DJ Ian Pooley (Coracao Tambor). Auch in der Welt Pina Bauschs fand sie gehör. Diese verwendete ein von Rosanna & Zelia interpretiertes Stück (Lady Multimelancólica) für ihr Ballett „Agua“, welches von 2001-2010 aufgeführt wurde. Zelia schreibt Texte für Theaterstücke, Gedichte für den, von Regina Mello erschienen Sammelband „Antologia poética“ 2011 und wurde zitiert von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa in seinem Buch „ Fronteiras perdidas“.

ANGELA FRONTERA

ANGELA FRONTERA

www.angelafrontera.com

Angela Frontera ist in der Szene als Künstlerin aus São Paulo bekannt, denn dort ist sie aufgewachsen, dort trat die Musik in ihr Leben ein. Aber in Wahrheit war es Belo Horizonte, Hauptstadt von Minas Gerais, wo sie 1965 auf die Welt kam.
Als Tochter eines Pianisten und einer Sängerin war es nur natürlich, daß ihr erstes Spielzeug die Musik gewesen ist, die im ganzen Hause ertönte. Sie erzählt gerne, dass ihr erster Lehrer das elektronische Schlagzeug (der Drumcomputer) der Hammond-Orgel ihres Vaters war. Im Spiel mit diesen Beats entdeckte sie ihr Talent und ihre Leidenschaft für die Perkussion.

Angela ist ein typisches Beispiel für die kulturelle Mischung, die Brasilien auszeichnet. Tochter eines italienischen Immigranten und einer Mineira indianischer und afrikanischer Herkunft, wuchs sie in der drittgrößten Stadt der Welt auf. Und ihre Musik spiegelt das wieder: ein Nebeneinander von Folklore und Shopping-Centern. Wie auch ihre Liebe zur „Pop Musik“, die aus der Zeit stammt, in der sie als Tänzerin für Michael Jackson-Choreografien arbeitete und gleichzeitig ihre Leidenschaft für die alte Rumba als Erbe des elterlichen Geschmacks.
Noch als Jugendliche begann Angela eine Profikarriere und ohne viel Zeit zu verlieren spielte sie auf hohem Niveau mit Leuten wie Cauby Peixoto in den großen Clubs von São Paulo. Eines unter ihren vielen Projekten war ihre Teilnahme am Musical „Mulheres de Holanda“, ein Musical mit 22 Liedern des Komponisten Chico Buarque, unter der Leitung des Regisseurs Naum Alves de Sousa. Auch die Sängerin und Gitarristin Badi Assad trat in diesem Stück auf.

Es war 1993, als der Freund und Mentor Alan Gordin, Manager des renommierten Show-Club „Stardust“ zu ihr etwas sagte, was jeder noch vorhandenen Ängstlichkeit ein Ende machte: „Wenn Du es hier geschafft hast, schaffst du es überall“. So zog Angela nach Deutschland und seitdem wurde sie zu einer unersetzbaren Figur in der brasilianischen Musikszene, der Latin und Soul–Szene.
Sie arbeitete zusammen mit Nina Hagen, Grace Jones, Airto Moreira, Hector Costita, Rosanna & Zélia, Edo Zanki, Six was Nine, Lou Bega und Ivan Santos. Bei mehreren Gelegenheiten spielte sie als Gast in der „Harald Schmidt Show Band“.
Aber ihre wohl wichtigste Zusammenarbeit ist die Partnerschaft mit dem brasilianischen Duo „Rosanna & Zélia“. Seit dem Erscheinen deren erster CD „Passagem“ (Peregrina – 1997) und der danach folgenden Tournee nimmt Angela den Posten der Perkussionistin und Schlagzeugerin ein, verleiht den Aufnahmen ihr Talent als Studiomusikerin und bereichert die Bühnen--Performance mit ihrem Charisma und ihrer Energie. Den reichhaltigen und melodiösen Harmonien des Duos fügt Angela eine große Ladung Elektrizität hinzu und sehr sensibel ausgesuchte Sounds. Das Resultat ist Musik von „sanfter Kraft“. Nicht nur Europa, auch Kanada, Singapur und Brasilien durften diese schönen Auftritte erleben.

ROSANA LEVENTAL

ROSANA LEVENTAL

Rosana Levental (Cello) wurde in Sao Paulo, Brasilien, geboren und hat in Brasilien, Amerika und Deutschland Cello studiert.
Während ihrer musikalischen Tätigkeit in Brasilien spielte sie im Cello-Orchesters „Cello em Sampa“ mit 16 Cellisten. Mit dem Schwerpunkt über Brasilianische Komponisten musizierte sie im Duo mit der Pianistin Aida Machado.
Aktuell arbeitet sie als Cellolehrerin in der Bergischen Musikschule (Wuppertal) und ist Mitglied mehrerer Ensembles, wie dem Celloquartett „Cellicats“, oder der Kammerphilharmonie Wuppertal.
Rosana Levental begleitet und tourt mit Zélia Fonseca seit 1999, in den ersten Jahren in der Formation „Rosanna und Zélia“, seit 2008 spielt sie Cello und singt Backvocals in der Band „Zélia Fonseca“. In der Zeit hat sie die CD’s „Aguas Iguais“ und „Impar“ mit eingespielt.

KOSHO

KOSHO

www.kosho.de

Michael Koschorreck (besser bekannt unter seinem Künstlernamen Kosho; * 4. Januar 1962 in Heilbronn) ist ein deutscher Gitarrist und Sänger.
Er spielte während der letzten 25 Jahre Gitarrentracks u.a. für Nena, Xavier Naidoo und Les McCann, arbeitete mit Produzenten wie Edo Zanki oder Markus Born und erhielt mehrere Auszeichnungen mit der Avantgarde-Popformation Sanfte Liebe, in der er unter anderem mit dem Schlagzeuger Ralf Gustke zusammenspielte, und aus der später die Mardi Gras.bb hervorging. In den 90ern wandte er sich verstärkt den Möglichkeiten der akustischen Gitarre zu und entwickelte seinen individuellen Stil der "mondo funk guitar", indem er Elemente der Musikstile Bossa Nova, Blues, Jazz und Flamenco miteinander verschmolz. So entstand eine Mischung aus Jazz- und Popmusik, wie sie auf dem Album Tinggal zu hören ist.
Die Initialzündung seiner Popkarriere erfolgte im Mai 1999, als Kosho als Mitorganisator eines Benefizkonzerts verschiedene lokale und überregionale Acts um Teilnahme bat. Die Söhne Mannheims traten zusammen mit Kosho auf und behielten ihn als Gitarrist.
Seit 2003 ist er auch Dozent für Gitarre an der Popakademie Baden-Württemberg, der er wie Xavier Naidoo und die restlichen Söhne Mannheims als Projektpartner zur Seite steht. Kosho schreibt außerdem Musik für Theater und Film.


Kosho fährt mit schmalzfreier Samtstimme und akustischer Gitarre aus Flamencoland einen ganz eigenen Sound, dessen Mutter „Bossa“ heißt und Vater „The Blues“.
Songs aus dem Dschungel zwischen Pop und Jazz, von melancholisch bis euphorisch, als Geheimtipp ganz oben stehend auf der Kommode der Stilschubladen.

Pressemeinungen und andere Stimmen zu Koshos ersten beiden Soloalben:

„Weltklasse ... Platte des Monats.“ (Gitarre&Bass)

„... echte Gänsehaut-Vocals und einige Scat-Einlagen, die auch dem guten George B. alle Ehre machen würden.“ (Akustik-Gitarre)

„Songperlen, die so wunderschön sind, dass man es nicht glauben mag.“ (Intro)

„Da hört man allerorts, wie schlecht und einseitig es um die ,Musikerszene‘ und den CD-Nachwuchs bestellt sein soll und dann sowas: Einfach coole, geschmackvolle und (!) hochwertige Musik eines Ausnahmekünstlers, der trotz aller Skills und Chops nie eitel oder introvertiert klingt! Eine Gabe, über die nicht viele Künstler verfügen und die dafür sorgen wird, dass KOSHO sich beruhigt in den Ohrensessel setzen kann, um weiter wunderschöne Musik zu schreiben, die GEHÖRT werden wird. Merci!“ (Till Brönner)

„Der Kosho ist schon einer, den ich als absolut wahnsinnig - im positiven Sinne - beschreiben möchte. Er lässt mich immer wieder sprachlos werden, wenn ich seine einmaligen Stücke höre oder Kosho live erlebe. So wie manchmal im Proberaum, wenn er mal eben alle in seinen Bann zieht, die Augen schließt und einfach spielt. Das ist Musik - Kosho ist Musik.“ (Xavier Naidoo)

MARCIO TUBINO

MARCIO TUBINO

www.marciotubino.de

Der Brasilianer Márcio Tubino lebt seit dem in München, wo er einer der gefragtesten Jazzmusiker ist. Als Saxophonist, Flötist, Percussionist und auch als Komponist und Arrangeur hat der Brasilianer mit wichtigen Musikern der Jazzszene Europas zusammen gearbeitet. Mit Künstlern wie Dusko Goykowitch, Egberto Gismonti, Joe Zawinul ( als Gastmusiker in Wien),Wolfgang Lackerschmid, Paulo Cardoso, Alegre Corrêa, Jenny Evans, Peter Schneider und The Stimulators und mit vielen anderen hat Márcio Tubino durch ganz Europa, Asien, Südamerika und USA Tourneen gemacht. Aus seiner eigenen Federn entsprangen 7 CDs mit verschiedenen Formationen inklusive die CD “Fresta do olho”mit “Strings Quartet”. Aktuell Album: “ARTet” , Label GLM Music.

RICARDO FIUZA

RICARDO FIUZA

www.myspace.com/ricardofiuza

Geboren in Belo Horizonte, Brasilien. Pianist und Keyboarder Ricardo Fiuza ist einer der gefragtesten Studiomusiker und Produzenten seiner Heimatstadt Belo Horizonte, einer der bewegtesten Kulturzentren Brasiliens. Seit über 10 Jahren pendelt Ricardo zwischen Brasilien und den U.S.A., studierte am Musicians Institute in Los Angeles bei Scott Kinsley und in New York mit dem Miles Davis Keyboarder Adam Holzman. Konzerte und Tourneen in Brasilien mit namhaften Musikern wie Milton Nascimento, Flavio Henrique, Wagner Tiso, Tim Maia, Ed Mota, Liminha, Juarez Moreira, Flavio Henrique, Chico Amaral, Cleber Alves, bis hin zu Toninho Horta. Festivals und Tourneen in den U.S.A. und Brasilien mit der Pop Rock Sängerin Fernanda Abreu bei der er seit 10 Jahren die musikalische Direktion innehat. 2006 Europa Tour mit dem österreichischen Jazz Geigenvirtuosen Rudi Berger und dessen „Three World Band", 2008 Deutschland und Schweiz Tour mit der Gruppe des brasilianischen Saxophonisten Cléber Alves.

DAVIDE PETROCCA

DAVIDE PETROCCA

www.reverbnation.com/Davidepetrocca

Davide Petrocca,der italienische Kontrabassist und Schüler des legendären dänischen Bassisten Niels Henning Ørsted Pedersen,begann seine professionelle Laufbahn mitte der 90er Jahre in den Bands von Charlie Antolini und Bireli Lagrene,um nur wenig später,(von 2000 bis 2005)von dem New yorker Pianisten Monty Alexander,an der Seite von Jeff Hamilton und Martin Drew in dessen Trio verpflichtet zu werden!Hier besetzte er den Platz den vor ihm Bassisten wie Ray Brown und John Clayton Inne hielten.In den darauf folgenden Jahren arbeitete Petrocca als Freelancer u.a auch mit Hank Jones,Cedar Walton Martin Taylor,Bruce Barth,Randy Brecker,Thomas Clausen,Jon Faddis und Andre Ceccarelli um nur einige zu nennen!Als Sideman tourte Petrocca bereits in jungen Jahren durch Europa,USA,Japan,Russland und trat in den renommiertesten Clubs wie dem Ronnie Scotts in London,New Morning in Paris oder dem Monmatre in Copenhagen auf,und auf Festivals in Montreux,Den Haag,Nizza,Barcelona,Brüssel,Oslo,Tokyo,Palermo,Dublin,Auckland u.v.a.Als Sideman nahm er bisher an mehr als 70 Aufnahmen teil.
"Davide Petrocca belongs to the World Top League of Bassplayers!"-Monty Alexander-!